- Der Vertriebsflyer:
Zielsetzung - Konzept - Umsetzung?
Hinweise zur Gestaltung von Flyern oder Infobroschüren
Produktflyer, Vertriebsflyer, Infobroschüre - alles was für den Kunden bestimmt und druckbar ist ...
Zielsetzung - Konzept - Umsetzung?
Folgende Fragen sind zunächst zu klären:
- Was ist die Zielsetzung des Flyers?
- Wer ist die Zielgruppe?
- Wie wird der Flyer vertrieben?
- Wie soll der Kunde reagieren - Gibt es ein Responseelement?
Wenn das Konzept steht...
- Machen Sie sich zuerst eine Stichpunktliste aller Themen, die Sie unterbringen möchten und ordnen Sie diese mit Bildern und/oder Grafiken entsprechend dem Ihnen zur Verfügung stehenden Platz an.
- Achten Sie auf den Wiedererkennungswert, verwenden Sie die gleichen Stilmittel, wie auf Ihrer Homepage oder Ihrer Visitenkarte. Experimentieren Sie nicht unnötig mit Schriften.
- Sorgen Sie für einen thematisch schlüssigen Aufbau und formulieren Sie Ihre Texte aus. Vermeiden Sie lange Schachtelsätze und je nach Zielgruppe auch unnötige Fachbegriffe.
- Lassen Sie Ihren Entwurf auf jeden Fall gegenlesen und besorgen Sie sich Feedback, bevor Sie einen Druckauftrag vergeben oder holen Sie sich generell Unterstützung bei der Erstellung.
- Gibt es ein Responseelement, achten Sie darauf, alle für Sie relevanten Angaben vom Kunden abzufragen (z.B. Kontaktdaten). Und lassen Sie sich nicht den kompletten Flyer zurücksenden, ein Teil verbleibt immer beim Kunden!
- Möchten Sie einen automatisierten Versand nutzen, beachten Sie schon im Vorfeld die Vorgaben der Deutschen Post z.B. für Infopost oder Infobrief.
Verwenden Sie Bilder und Überschriften!
Wählen Sie auch im Text eine ausreichend große Schrift!
Schreiben Sie lebendig, wecken Sie Interesse, aber fassen Sie sich kurz!
Weiterhin gilt:
Keine hohen Auflagen (wenn diese nicht in vollem Umfang direkt für den Versand oder die Verteilung gedacht sind)! Hohe Auflagen sind zwar in der Druckerei sehr viel günstiger, allerdings sieht es nicht schön aus, wenn es Änderungen gibt und diese handschriftlich oder mit Stickern nachgebessert wurden. Also produzieren Sie nicht sinnlos auf Vorrat!
Im B2B Bereich können Sie Vertriebsunterlagen fast ausnahmslos als PDF versenden. So können Sie Daten problemlos aktualisieren. Sie schonen die Umwelt und die Ablage des Kunden. Und Sie haben bei jeder Aktualisierung einen neuen Aufhänger, sich bei potenziellen Kunden zu melden. Übertreiben Sie es aber nicht. Es reicht, wenn die aktuelle Version jederzeit zum Download zur Verfügung steht, aktiv versenden sollten Sie die Aktualisierung je nach Geschäftsfeld sicher nicht häufiger als ein- bis zwei Mal im Jahr.
Im Endkonsumentenbereich sind Produktzyklen häufig noch kürzer, entsprechend empfiehlt sich das
Speisekartenprinzip. Die Informationen sind gebunden, befinden sich aber in Klarsichthüllen zwecks ständiger Aktualisierbarkeit des Angebotes.
Eigene Beispiele und Referenzen
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